Mit diesem Beitrag möchte ich nicht vorrangig auf die ausgebildeten Therapie- / bzw Assistenzhunde eingehen. Vielmehr möchte ich euch zeigen, dass Hunde (und auch Katzen) so viel mehr sind als sich manch einer vorstellen mag. Unsere Fellnasen sind eigentlich immer Therapeuten, dazu muss man noch nicht mal krank oder behindert sein. Aber schauen wir doch mal genauer hin:
Egal ob Familien-, Gesellschafts-, Begleit- oder Assistenzhund. In erster Linie sind sie alle Sozialpartner. Das Schöne an der Sache ist, dass sie sogar den artenfremden Menschen als Sozialpartner akzeptieren. Aufgrund ihrer Veranlagung (Wesen und Rudelstruktur) sind sie dafür prädestiniert. Dadurch stehen sie immer zur Verfügung, sind immer da, teilen das Leben mit uns, egal ob arm oder reich, Straße oder Luxusvilla. Und jetzt mal Hand aufs Herz, wem tut ein wenig Halt und Liebe im Leben nicht gut?

Egal ob Familien-, Gesellschafts-, Begleit- oder Assistenzhund. In erster Linie sind sie alle Sozialpartner. Das Schöne an der Sache ist, dass sie sogar den artenfremden Menschen als Sozialpartner akzeptieren. Aufgrund ihrer Veranlagung vom Wesen und der Rudelstruktur sind sie dafür prädestiniert. Dadurch stehen sie immer zur Verfügung, sind immer da, teilen das Leben mit uns, egal ob arm oder reich, Straße oder Luxusvilla. Und jetzt mal Hand aufs Herz, wem tut ein wenig Halt und Liebe im Leben nicht gut?

Plötzlich ist der Partner nicht mehr da, die Kinder sind aus dem Haus oder man fühlt sich aus anderen Gründen einsam. Da liegt es nahe, sich einen Hund oder Katze ins Haus zu holen. Sie geben nicht nur Nähe, Wärme und Geborgenheit, sondern vertreiben die Einsamkeit und machen einen einfach nur glücklich. Hunde wie auch Katzen senken den Blutdruck und das Herzinfarktrisiko. Als Hundehalter kommt man bei Wind und Wetter an die frische Luft- und lernt dabei andere Menschen kennen. Unsere Fellnasen muntern einen auf und unterstützen die Therapie bei Depressionen. Allerdings ersetzen sie nicht den Gang zum Arzt. Erwähnenswert ist ebenfalls, dass wir mit den Fellnasen schneller Stress abbauen und stärken unsere Energien. Denn wer kennt das nicht, wenn es uns mal schlecht geht wird ganz feste gekuschelt und unsere pelzigen Freunde schmiegen sich ganz eng an uns und weichen nicht von unserer Seite bis wir uns besser fühlen.

Aber unsere Fellnasen haben noch mehr drauf! Sie sind nicht nur sehr soziale und feinfühlige Wesen die uns genau beobachten und unsere Stimmungen sowie Empfindungen dadurch einschätzen können. Sie können auch Autisten, Menschen mit Trisomie 21, Kinder und Erwachsene, die mit einer geistigen und/oder körperlichen Behinderung leben müssen öffnen und aufblühen lassen. Sowas sehen zu dürfen zaubert einem einfach ein Lächeln ins Gesicht. Denn einer Fellnase sind Behinderungen, gleich welcher Art, völlig egal. Als Familienmitglied ist das Tierchen Spielkamerad und Geschwisterchen, ein Kind lernt zudem Verantwortungsbewusstsein, Toleranz, Disziplin und Konsequenz.

Wenn man sich anschaut, was ein Hund alles vermag, dann liegt es natürlich nahe, dass man sich diese Eigenschaften auch zu Nutze macht und gezielt einsetzt. Hunde werden gerne bei der tiergestützten Therapie in Kindergärten und Schulen eingesetzt. Die Kinder werden plötzlich „ehrfürchtig“, wenn ein Hund den Raum betritt. Die Kinder werden leise, innerlich und äußerlich ruhig, bewegen sich vorsichtig, flüstern und können auf ihre eigene wortlose Weise mit einem Hund kommunizieren.

Unschätzbare Dienste leisten Hunde, sowie Katzen in Behinderteneinrichtungen und Altenheimen. Alzheimer Patienten erinnern sich plötzlich wieder an Ereignisse aus der Vergangenheit. Wieder eine Aufgabe haben, sich „kümmern“ und der tägliche Umgang schenkt einfach Lebensfreude. Ich wünschte, in jeder Behinderteneinrichtung und Altenheim würde es eine Fellnase geben. Nicht nur um unserer Mitmenschen Wille, sondern es würde auch das ein oder andere Tierchen eine zweite Chance geben.

Was für eine Bedeutung muss dann erst ein Hund für einen Menschen haben, wenn er als Assistenzhund eingesetzt wird?! Am bekanntesten sind natürlich die Blindenhunde. Sie sehen für ihren Menschen und bringen ihn gefahrlos durch den Tag. Aber nicht nur das, sie bringen auch ein Stück Selbständigkeit und etwas Normalität zurück. Da ist es natürlich nachvollziehbar, dass so eine Fellnase mehr als nur ein Hund ist. Gleiches gilt für den Signalhund, welcher seinem gehörlosen Menschen zur Seite steht. Nicht zu vergessen die Assistenzhunde, die einem körperlich behinderten Menschen unterstützen indem sie zum Beispiel Gegenstände aufheben oder bringen. Vorteilhaft im letzteren Fall sind große, kräftige Rassen. Ihnen kann man beibringen ihrem Menschen zum Beispiel beim Aufstehen behilflich zu sein. Was für eine seelische Bereicherung, das ein oder andere „selber“ machen zu können und nicht ausschließlich auf die Hilfe des Pflegepersonals angewiesen zu sein.

In unterschiedlichen Praxen wie Ergotherapie, Logopädie, Physiopraxen, usw werden Hunde ebenfalls bereits eingesetzt. Manch einer ist während der Therapie gehemmt oder schämt sich aus einem Grund. Hunde spornen uns an, anders als es die menschlichen Therapeuten vermögen. Man verliert seine Hemmungen und Scham. So erreicht man doch gleich viel leichter seine Ziele, oder nicht?

Woher kommt also die Faszination für den Hund? Vielleicht ist es das Sozialverhalten, dass wir mit dem Hund ein Rudel bilden. Schon vor tausenden von Jahren schlossen sich die Ureltern unserer heutigen Fellnase unseren Vorfahren an. Im Wandel der Zeit haben sich zwar die Anforderungen geändert, aber die Faszination wie es scheint nicht. Erst waren sie Beschützer, Helfer bei der Jagd, haben das Vieh gehütet und leben nun mit uns in unserem Zuhause. Warum wir aber so auf die Fellnasen reagieren, können uns selbst die Wissenschaftler nicht erklären. Was sich jedoch bestimmt sagen lässt ist, dass sie uns gut tun – in jeder Beziehung.

Ich selbst halte sehr viel von unseren Therapeuten Hund und Katz. Es wäre sehr schön zu sehen, wenn mehr Menschen den seelischen Mehrwert unserer Fellnasen erkennen würden. Aber was ja nicht ist, kann ja noch werden. Um den Beitrag nun mit den Worten von Hildegard von Bingen abzuschließen: „Gib dem Menschen einen Hund und seine Seele wird gesund.“ Denkt darüber nach.

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